Samstag, 5. September 2015

SOUTH - SÜDINSEL

SOUTH - SÜDINSEL


Von Christchurch ging es über Dunedin an die Catlins Coast und von dort weiter in das Fiordland. Die kurzen Distanzen in Neuseeland machen uns das Reisen einfacher und die vielen ausgeschriebenen Freedom Campingplätze auch. Wir fühlen uns auf der kleinen kitschig wirkenden Insel sofort wohl. Wir vermuten, dass es die europäische Lebensart ist. Kleine Autos, kleine Häuser, kleine Supermärkte, enge Straßen,…
Nur der Linksverkehr ist ungewohnt und die vielen Sandfliegen, die im Winter leider keine Pause einlegen. 
Im September ist hier Frühlingsanfang und das Wetter präsentiert sich abwechslungsreich. Wir hoffen, dass in den Bergen nochmals frischer Schnee fällt und wir zum Skifahren kommen…weiter gehts in die zentrale Südinsel zu den Gletschern und Seen.



   SOUTH COAST
   Neuseeland = Schafe

   ...immer Ferien

   Oamarus Kirche
   Stadtgasse
   Streetart

   Hafen

   ...türkis
   Fish and Chips

   Te Waewae Bay
   ...Markus traut sich ins eiskalte Wasser
   ...auf dem Nachhauseweg
   Pinguin ganz allein
   ...Seerobbe
   Nugget Point
   Steilküste
   Leuchtturm 
   Moeraki Boulders
   Mücken!
   Sandfliegen...
   ...überall
   ...angekommen
   KEA
   dichter Wald

   ...mittendrin

   Milford Sound
   Sonnenkinder!

   Knobs Flat
   ...Wanderung im Fiordland

   Key Summit

   ...Wasserfall


   ...weiße Pracht über Nacht
























Samstag, 29. August 2015

CHRISTCHURCH - NEUSEELAND

CHRISTCHURCH - NEUSEELAND


Die Geschichte von Christchurch muss nach den starken Erdbeben von 2010 -11 neu geschrieben werden. Der Wiederaufbau ist im vollen Gange und wird von einer pulsierenden kreativen Bewegung begleitet. Die vielen leeren Lücken im Zentrum sind mit Kunst, bunten Containern und Baustellen gefüllt. Die englische Stadt Neuseelands bewältigt die zerschmetternde Nachwirkung mit einer energievollen Aufbruchstimmung.
Staunend spazierten wir durch die Altstadt, wo die vielen abgezäunten baufälligen Gebäude die Geschichte der schrecklichen Naturkatastrophe erzählen. Eine unglaubliche Stimmung umgibt diese Stadt, die eine Gratwanderung der Gefühle auslöst. 

In Christchurch haben wir unsere ehemaligen Mike Wiegele Kollegen, Julia und Keno, wieder getroffen. Gemeinsam haben wir ein Haus gemietet, ihren Abschied und unsere Ankunft in Neuseeland gefeiert. Sie haben uns ihr praktisch umgebautes Auto überlassen und so steht unserem Road Trip durch Neuseeland nichts mehr im Weg. 



   EDL 6
   Bereit für die Wellen!
   ....freudiges Wiedersehen
   Oka Kartoffel
   Wiederaufbau...
   ...und Neustart
   ...der Kirchturm fehlt
   Zerstörung
   Frühling!
   Lücken...
   Baustellen überall
   Einsturzgefahr
   Art
   ...unversehrt
   Containerstützen
   ...nutzlose Gebäude
   Mini

   Comics

   ...Aliens

   Guten Morgen Christchurch


Dienstag, 25. August 2015

GOODBYE KANADA

GOODBYE KANADA

Nach elf Monaten verlassen wir Nordamerika. Nach unserer Reise durch Süd - und Mittelamerika hat uns der Norden noch gefehlt. Wir waren neugierig, wie sich das Leben auf dieser Seite des Kontinents abspielt.
Wir wollten einen Winter in Kanada erleben, einen Roadtrip durch die abwechslungsreiche Landschaft der USA machen, wilde Tiere in freier Natur erleben und den amerikanischen Lifestyle kennenlernen.
Uns war bewusst, dass Amerika riesengroß ist und die Distanzen mit denen in Europa nicht vergleichbar sind. Doch diese Weiten haben uns umgehauen,...das Gefühl im Nirgendwo zu sein, diese Freiheit - die einen doch wieder einschränkt. Beim Anblick der weißen Gipfel, der nebelverhangenen Regenwälder und der unendlich weiten Straßen packten uns immer wieder Staunen und Ehrfurcht. In Kanada kann man der Wildnis nicht aus dem Weg gehen, sie umgibt einen immer und überall. 
Wir werden diese unglaubliche Stille, das endlose Grün, die Gangart eines Bären, das Geräusch der Helikopter inmitten des weißen Wintertraums und die lockere Art der Amerikaner nie vergessen. 
Doch wir haben auch die Schattenseite Nordamerikas kennengelernt. Die fehlenden Infrastrukturen bei den riesen Distanzen, das Verständnis sein Hab und Gut zu pflegen und in Qualität statt Quantität zu investieren. Umzüge sind in Amerika keine Seltenheit und nur allzu oft wird leider alles was nicht mehr funktioniert oder gefällt am Grundstück entsorgt.
Wir haben keinen Nordamerikaner kennengelernt, der heute noch dort lebt, wo er aufgewachsen ist. Verständlicherweise werden viele Freundschaften nur oberflächlich geschlossen und Konflikte werden meist nicht ausgesprochen.
Wir sind mit unserer europäischen Direktheit oft auf Unverständnis gestoßen und können auch heute noch nicht glauben, dass es bei unserem ehemaligen Arbeitgeber kein NEIN gegenüber Gästen gab. Bei allem wird fleißig genickt, das durften wir dann auch selbst bei etlichen unkompetenten Angestellten in Banken und Versicherungen erfahren. Höflichkeit geht vor, doch leider wird einem diese Freundlichkeit nur allzu oft zum Verhängnis.
Wir haben uns nie gedacht, dass wir uns so sehr von den Amerikanern unterscheiden, in unserem Handeln und Denken. 
Doch genau dafür ist Reisen da, um in andere Kulturen einzutauchen, mit Einheimischen zu leben und dabei sich selbst besser kennenzulernen.
In Kanada hatten wir das einmalige Erlebnis mit unseren Eltern zu reisen und wir hoffen, dass sie uns und unsere Reiselust jetzt etwas besser verstehen können. Denn nur, wer aus seiner Komfortzone ausbricht lässt Abenteuer zu...



   ...weiter gehts!