Montag, 25. Februar 2013

VALPARAISO

VALPARAISO


Valparaiso gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles und wurde 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert. 
Die Stadt erstreckt sich ueber eine Vielzahl von Huegeln (Cerros), auf die zahlreiche Ascensores - Aufzuege und bunte Treppen fuehren.
Das Altstadtviertel des Cerro Alegre und Cerro Concepcion sind ein beliebter Wohnort fuer Kuenstler und Studenten. Die Fassaden dieser Viertel zeigen sich bunt und bemalt.  
Dieser Teil der Stadt stellt einen Kontrast zur umliegenden Stadt dar, die sich nicht immer so "bunt " praesentiert. Die modernen Hochhaeuser, der Hafen, die vielen Armenviertel...
Grenzen die nebeneinanderverlaufen und verpasst man eine Abzweigung befindet man sich mittendrin,....wir spuerten das Knistern in den Gassen, die Brutalitaet des Lebens auf der Strasse, die Hoffnungslosigkeit,....doch das alles beherbegt diese Stadt mit einem Charme, dass wir am liebsten noch laenger verweilt waern,....in dieser einzigartigen Atmosphaere, in der uns zum erstenmal vorkam "Suedamerika" zuspueren.



  Valparaiso: Ascensores, Bunte Haeuser, Busfahren, der Hafen....
  Der Ascensor Artilleria
  Treppen,.....oder Aufzug?
  Die Strassen von Valparaiso
  Markus beim Einkaufen...
  Fruechte,....
  Die beruehmten gruenen Stadtbusse


  Strassenkuenstler
  Welche Strasse nehmen wir?
  Red Bull  "CERRO ABAJO"

  Ueber den Daechern von Cerro Alegre und Cerro Concepcion

  Valparaiso mit Vollmond



CIUDAD ABIERTA

Das Architekturprojekt die "offene Stadt" liegt 25km ausserhalb von Valparaiso und wurde 1970 von Dichtern, Philosophen, Bildhauern, Malern, Architekten und Designern gegruendet.
Die Ciudad Abierta liegt inmitten von Sandduenen direkt am rauhen Pazifik. Wir schlenderten einige Stunden durch "die Stadt" und genossen die Architektur,....


  Eva so klein


  Das Architekturprojekt die "offene Stadt"
  Pavillon an der Lagune
  Kontakt mit Bewohnern ;-)

Mittwoch, 20. Februar 2013

PICHILEMU

PICHILEMU - PUNTA LOS LOBOS


Von Puerto Montt gings ueber Nacht 1000km Richtung Norden nach Pichilemu.
Pichilemu ist bekannt fuer seinen Break in Punta los Lobos und garantiert beste Surfbedingungen im eiskaltem Wasser. 
Zu unserem Glueck ist der Ansturm auf gute Wellen gering. Die Menschenmassen sonnen sich lieber am Strand und feiern die Naechte durch. Somit hatten wir morgens den Strand fast immer fuer uns alleine.
Mit dickem Neo hielten wir der Wassertemperatur stand und hatten riessigen Spass im Meer.


  Sonne, Strand und Surfen

  Punta los Lobos

  Left
  Grillfest

  Longboard goes first
  juntos

  buttom turn

  Laguno del perro - am Campingplatz




Donnerstag, 14. Februar 2013

COCHAMO

COCHAMO

Von Metri gings nach Puerto Montt, dort trafen wir unsere Freunde Renate und Marius.
Zusammen machten wir uns auf den Weg nach Cochamo; unser letzter Stop in Patagonien.
Um genuegend Essen und die Kletterausruestung mitnehmen zu koennen, organisierten wir uns ein Pferd das uns die schweren Lasten abnahm.
Vier Stunden wanderten wir durch den Dschungel bevor wir im Refugio la Juntas ankamen.
Wir genossen drei Tage Sonnenschein mit Klettern, Fischen, Wasserrutschen und Schwimmen, bevor sich Cochamo von seiner beruechtigten Seite zeigte.
Regen, Regen und noch mehr Regen.
Wir verweilten noch weitere drei Tage mit Schokolade, Rum, Watten und Wasserwehren. Als unsere selbstgebaute Dachkonstruktion dem Wasser nicht mehr standhielt, beschlossen wir abzusteigen. 
Der Dschungelpfad hat sich in eine Rutsch und Matschpartie verwandelt.
Heil angekommen in Puerto Montt goennten wir uns das wohlverdiente Bier und eine selbstgemachte koestliche Pizza.



  Vernetzt
  Fish and Chips and Pico
  Merluzzo, Salmon
  50 kg gutes Essen nur fuer uns
  Valle Cochamo


  Rutschbahn
  Eva taucht ein

  Wir 4

   Markus im Riss
  In Aktion
  Am Ziel

  Flussquerung
  ...rechter Arm fuers Gleichgewicht
  Brotofen

  ...und Fisch

  Regenschutz
  Rum, Schockolade und Wattn
  Regentanz

  Patagonia auf  Wiedersehen
  gemeinsames Abendessen in Puerto Montt

  grau in grau

  Puerto Montt verabschiedet sich mit einem Feuerwerk

Montag, 4. Februar 2013

3 MONATE

3 MONATE


Drei Monate sind vorbeigerauscht, der Pass voller Stempel von unserem staendigen Wechsel zwischen Chile (3x) und Argentinien (4x).
Der Unterschied zwischen den beiden Laendern?
In Chile gibs die besseren Avocados, viel mehr Plastiktueten und das Spanisch ist schwieriger zu verstehen. 
Argentinien eine endlose Pampa mit gutem saftigen Fleisch und unvergesslichem leckeren Eis.
Wo waren wir lieber? Der Wechsel machts aus!
Patagonien hat viel zu bieten, ist vielseitig wie auch das Wetter: Regen, Wind, Schnee und Sonnenschein. 
In Chile auf der Carretera Austral (Schotterstrasse von Puerto Montt bis Feuerland) hatten wir drei Wochen Regen. Endlose Kilometer verbrachten  wir auf der staubigen Strasse mit Bus und a dedo. Immer wieder Ankommen in kleinen Orten, froh sein dass der Rucksack nicht von der Ladeflaeche gefallen ist, Unterkunft suchen (das anstrengendste Unterfangen) und den neuen Ort erkunden. Die Unterkuenfte meist Primitv, kein gemuetliches am Klo sitzen, das Wasser aus der Dusche kalt und das Bett?
Doch lieber in unserem Zelt schlafen, unsere eigenen vier Waende. Rucksack auspacken, Zelt aufstellen und am naechsten Tag wieder alles einpacken. Zu viel Aufwand fuer nur ein bis zwei Naechte, wir waren muede....
Zu viele Eindruecke und zu viele Orte,.....doch lieber laengere Strecken und an einem Ort verweilen. So haben wir mehr Zeit diesen wahrzunehmen und die Menschen kennenzulernen. Ihr Leben hier in Patagonien.
WOOFFEN (Arbeiten fuer Kost und Logie) auf Farmen scheint uns dafuer ideal zu sein. Fuer ein - zwei Wochen bleiben, vier bis fuenf Stunden arbeiten und am Wochnende frei. 
Unsere Unterkuenfte bis jetzt an den Campi waren alte Holzhaeuser, die Schweine im Nebenzimmer, das Holz voller Termiten, Plumpsklo, kaltes Wasser und um unser Essen mussten wir und groesstenteils selber kuemmern.
Fuer was Arbeiten wir hier? Um hinter die Kulissen zu blicken und das einfache Leben hier kennenzulernen. Der Mensch braucht eigentlich nicht viel.
Unser Luxus ist einmal im Monate eine Waescherei aufzusuchen, nichts ist besser als frisch duftende und saubere Waesche. Auch darueber diskutierten wir, ob wir uns diesen Service leisten sollen, eindeutig JA (Eva).
Das mit dem Geld ist so eine Sache, endlos Zeit heisst ja nicht endlos Geld! Wieviel kostet das jetzt, wir fragen lieber nochmal beim Nachbarn und dann wieder beim Nachbarn. Preisvergleich kostet Zeit und vorallem Geduld.
Nur beim Essen da Sparen wir nicht, da sind wir uns einig, denn faellt der Blutzuckerspiegl so faellt auch die Stimmung. Und eine harmonische Stimmung zwischen uns beiden ist auf einer so langen Reise sehr wichtig. Mit Humor geht vieles leichter und wir Lachen mittlerweile ueber viel mehr als noch vor drei Monaten:
Wo sind wir? Hast du das verstanden? Hat mir die Ziege gerade ans Bein gepinckelt? Gehoeren die Termiten zur Innenausstattung?
Ans immer wieder dreckig sein, sind wir mittlerweile gewoehnt, an die vielen Tiere um uns auch. Die vielen lauten Voegel und die unzaehligen Hunde. 
Ja die Hunde immer auf der Suche nach einem Herrchen. In Futaleufu der kleine Budl Lukas der uns verfolgte bis er im Wasser landete.
Da ist das Leben fern von Ortschaften schon entspannter. Trek aussuchen, Nahrung auf das Mindeste rationieren, Rucksack packen und los gehts. Fuer einige Tage abtauchen, in die herrliche Kulisse Patagoniens und die Stille geniessen. 
Die Berge wirken hier auf uns noch majestaetischer und unbezwingbarer als Zuhause. Die Abgeschiedenheit, die rauhe Natur und das schnellwechselnde Wetter erschweren einem hier das Bergsteigen, schnell fuehlten wir uns  klein und verletzbar. Das Grollen der Gletscher, Granitnadeln die aus dem zerkluefteten Eis ragen und die starken Windboehen die einem das Gleichgewicht nehmen.
Zum Glueck hatten wir oft beste Bedingungen und konnten somit mehr Verwirklichen als wir uns dachten. Gott sei Dank entschlossen wir uns zwei Tage vor der Abreise das wenige Kletterequipment das wir besitzen, doch noch einzupacken. Das Klettern hat uns bereits an einzigartige Orte gebracht: Mochon Rojo, Piedra Parada, Frei.
Viele dieser Orte verbinden wir auch mit gutem Essen: Buenos Aires - die Empanadas, El Chalten - das nahrhafte Vollkornbrot, Caleta Tortel - der knackige Salat, Futaleufu - Marillenknoedel und Kekse (Handmade), Piedra Parada - Kirschmarmelade und Eier, Esquel - das saftige Asado, Bariloche - das leckere Eis, Metri - das Gemuese und der Lachs bei Checho Zuhause. 
Essen macht gluecklich und ist eine nette Beschaeftigung auf der Reise.
Viel Zeit beansprucht auch das Wachsamsein: Ist meine Kamera sicher, Geldtasche, Paesse, haben wir was vergessen. Vor kurzem unsere geliebte Wasserflasche, aber eben auch nur eine Wasserflasche, aber wenn wir ohnehin so wenig mithaben.....
Auch unsere Kleider haben mittlerweile immer mehr Loecher, das Rumreisen, das Klettern, die Sonne und das Handwaschen hinterlassen ihre Spuren. Zuhause hatte ich doch meine Unterhosen drei Jahre... dann wieder das Suchen nach einem Unterwaescheladen - Karte raus und Fragen. Fragen lernten wir ist eine wichtige Sache, schon oft sind wir umsonst im Kreis gelaufen. Ola una pregunta...  
In Argentinien und Chile muss man um vieles Fragen, wobei es fuer uns nicht immer selbstverstaendlich ist. Permiso hin, Permiso her, alles gehoert irgendjemand den man um Erlaubnis fragen muss. Manchmal sind wir auf Hindernisse gestossen, die nicht unseren Vorstellungen entsprachen und nicht immer umgangen werden konnten. 
Markus, der kein Kayak zu leihen bekam um den Futaleufu zu befahren, ein Mietauto das hier in Patagonien fuer uns unerschwinglich ist, frische Milch statt Milchpulver...
Wir lernten schnell, dass es unumgaenglich ist sich an Bedingungen und Situationen anzupassen. Die eigenen Vorstellungen entsprechen nicht immer der Wirklichkeit. Flexibel und Spontan sein brachte uns bis jetzt schliesslich immer wieder zu unverhofften Erlebnissen.
Im Grunde passiert immer das, wie es sein soll, man braucht nur ein wenig Vertrauen.

Noch vieles wird uns auf dieser Reise begegnen und um jenes kennen zu lernen haben wir uns schliesslich in den Flieger gesetzt. Genau das macht das Reisen aus: Unbekanntes kennenzulernen, sich in Extremen zu befinden und sich immer wieder auf das Neue zu freuen, daraus besteht jetzt unser "Alltag".



  Wir,....sieht man schon Spuren?

  Im staendigen Wechsl zwischen Argentinien und Chile

METRI

METRI


Ein kleines Fischerdorf 30 km suedlich von Puerto Montt, dass auf dem zweiten Blick mit seinem Charme besticht. Eine Bucht zum Schwimmen, Granitbloecke zum Klettern und eine Farm zum Verweilen.
Hier halfen wir Checho, einen Einheimischen, das Landgut der Familie Doggenweiler zu bewirtschaften. Die Aufgaben fuellten den Tag mit Ziegenmelken, Kasen, Unkraut jaehten, Gurken festbinden, Salat pflanzen und Gemuese ernten.
Im gemuetlichen chilenischen Rythmus lernten wir viel ueber die Vida con la Tierra, seinem Leben und dem politischen und sozialen System in Chile. Wir verstanden schnell wie es dem Grossteil der Bevoelkerung, aufgrund der Privatisierung von vielen oeffentlichen Einrichtungen, ergeht. Schulen, Universitaeten, Krankenhaeuser, Wasserressourcen, Fischfang und noch sicher vieles mehr besitzen wenige Reiche.
Dadurch bleiben dem einfachen Volk nur mehr die wenigen, teilweise unqualifizierten Einrichtungen oder jene zu unerschwinglichen Preisen.
Wir hoffen, dass die Menschen in Europa erkennen, dass das Recht fuer die Allgemeinheit unumgaenglich ist und sich dafuer einsetzen!

https://signature.right2water.eu


  Der kleine Fischerort Metri
  Unsere Villa Kunterbunt mit Peter
  Feierabendbier
  Nudeln mit Zuicchini und knackig frischem Salat


  Vaude Hauszelt

  Tierra, tus hijos somos
  Markus und Checho - Konversation
  Gegessen wird was waechst
  Fleisch im Salat



  Handarbeit
  Gibochans,.....yammiiiiii
  Nach der Arbeit ab ins Meer...
  Kletterjause; pan Amasado, Avocado und Queso
  Partnerlook

  Cordero auf einem Volksfest in Metri


  Se arrienden Cabanas